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Klavierhaus Piano Pyschny

Frühlingsklänge im Klavierhaus Piano Pyschny

Mit dem Duo Küppers / Krampen

18.03.2017

Einlass 19:00 Uhr – Beginn 19:30 Uhr
Eintritt: 13€ / 9€ ermäßigt
Veranstalter: Katja Küppers & Johannes Krampen

Programm „Frühlingsklänge“

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sonate für Violine & Klavier Nr.5 F-Dur op.27 „Frühlingssonate“

Allegro
Adagio molto espressivo
Scherzo. Allegro molto
Rondo. Allegro ma non troppo

Robert Schumann (1810-1856)
Fantasiestücke für Violine & Klavier op 73

Zart und mit Ausdruck
Lebhaft leicht
Rasch und mit Feuer
-Pause-

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sonate für Violine & Klavier Nr.9 A-Dur op.47 „Kreutzersonate“

Adagio sostenuto – Presto
Andante von Variazioni
Finale. Presto

—–
Johannes Krampen, Violine
Katja Küppers, Klavier
—–
Insgesamt 10 Sonaten für Violine und Klavier schrieb Ludwig van Beethoven. Die beiden vielleicht bekanntesten Sonaten darunter sind die „Frühlingssonate“ und die „Kreutzersonate“. Der Beiname „Frühlingssonate“ stammt nicht von Beethoven, sondern ergab sich im Laufe der Zeit von selbst: beschreibt er doch treffend den Charakter dieses unbeschwerten und frohen Stückes. Auch die nur wenig später komponierte „Kreutzersonate“ ist ein Werk überbordender Spielfreude und Energie. Das dreisätzige Werk widmete Beethoven dem Violinvirtuosen Rodolphe Kreutzer, der es aber selbst nie aufführte und gar als unspielbar bezeichnete. Heute gehört die Sonate, die sowohl dem Geiger als auch dem Pianisten ein Höchstmaß an Virtuosität abverlangt, zu den meist gespielten und beliebtesten Violinsonaten. Ergänzt wird das Programm durch Robert Schumanns zauberhafte Fantasiestücke. Die drei idyllischen Charakterstücke entstanden in der Zeit des Dresdner Maiaufstandes 1849. Schumann war vor den Unruhen aufs Land geflüchtet und fand Zuflucht und Harmonie in seiner Musik.

„Niemals war ich tätiger, nie glücklicher in der Kunst.“

JOHANNES KRAMPEN erhielt seinen ersten Violin-Unterricht mit 5 Jahren bei der Pädagogin Barbara Reuter-Rau. Sie begleitete und prägte ihn musikalisch fast 15 Jahre. Unter ihrer Leitung gewann er mehrere erste, zweite und dritte Bundespreise bei Wettbewerben von Jugend musiziert – in Solo- und Kammermusikwertungen. Es folgten Studien bei Prof. Ulf Hoelscher und in der Solistenklasse von Prof. Peter Daniel. Weitere musikalische Impulse erhielt er durch Meisterkurse bei Yfrah Neaman, Guenther Höller, Franzjosef Maier und Tabea Zimmermann. Darüber hinaus nahm er an der Dirigentenausbildung bei Prof. Hans-Dieter Hauschild teil. Im Laufe seiner jungen Karriere durfte er schon einige Orchester dirigieren. Nach seiner Ausbildung folgten viele Engagements als Konzertmeister in großen Musicalproduktionen am Theater des Westens Berlin sowie am Apollo- und Palladiumtheater in Stuttgart für die Firma Stage Entertainment. Eigeninitiativen, wie z. B. die Gründung und Organisation des Orchesters Carl-Robert Helg-Ensemble zeigen die Offenheit des engagierten Musikers, stets nach neuen Wegen der Präsentation klassischer Musik zu suchen. Hierfür wurden Johannes Krampen und Carl-Robert Helg im Jahr 2000 mit dem Europäischen Kulturpreis ausgezeichnet. Seit 1998 ist er regelmäßiges Mitglied und Konzertmeister der Heidelberger Sinfoniker sowie Gründungs-mitglied und Konzertmeister des Mannheimer Mozartorchesters, welches 2010 in der Kategorie Best Orchestral Performance für den Grammy nominiert wurde. Seine Konzerte und Engagements als Kammermusiker und Solist haben ihn u.a. nach Frankreich, Portugal, Italien, Norwegen, Schweden, Mexiko, Russland und Japan geführt. 2012 erschien sein Debüt-Album Violosophy vol.one – modern music in post modern times.

KATJA KÜPPERS erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von sechs Jahren in ihrer Heimatstadt Göttingen. Zu ihren Lehrern zählten Gerrit Zitterbart und später Karl-Heinz Kämmerling in Hannover. Nach dem Abitur studierte sie Klavier bei Ralf Nattkemper an der Hochschule für Musik in Hamburg sowie bei quiles Delle-Vigne an der renommierten „Ecole Normale de Musique Alfred-Cortot“ in Paris. Während ihres Studiums gewann sie Preise bei Klavierwettbewerben in Paris und Haguenau. Meisterkurse bei Homero Francesch, Bernard Ringeissen und Fausto Zadra rundeten ihre musikalische Ausbildung ab. Seit 1997 arbeitet sie als Korrepetitorin und Orchestermusikerin an großen Musicaltheatern in Stuttgart, Berlin und Hamburg. Daneben widmet sie sich intensiv der Kammermusik. So konzertierte sie u. a. jahrelang mit den bekannten Percussionisten Katarzyna Mycka und Franz Bach im Trio. Konzerte führten sie nach Frankreich, Österreich, Polen, Ungarn, Italien, Belgien und in die Schweiz. Die Kombination ihrer klassischen Musikausbildung mit der jahrelangen Erfahrung im Bereich der Popularmusik machen sie auch zur idealen Interpretin für Neue Musik. So spielte sie Werke des deutschen Komponisten Alexander Schätzle sowie des kanadischen Komponisten John Thrower auf CD ein. Gemeinsam mit dem Geiger Johannes Krampen sucht sie nach neuen Wegen, insbesondere die Neue Musik des 20.Jahrhunderts einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Katja Küppers ist Gründerin und Organisatorin des zweimal jährlich in Stuttgart stattfindenden internationalen Klavierkurses mit dem Dozenten Volker Ziemendorff, einem Kurs, der sich überwiegend mit den technischen Grundlagen der Scaramuzza-Zadra Technik befasst und sowohl professionellen Musikern als auch ambitionierten Laien offen steht.